Unter einem Feldmodell, auch CFD (Computationel
Fluid Dynamics) Modell genannt, ist ein Verfahren zu verstehen, welches
die in den hydrdynamischen Grundgleichungen enthaltenen Variablen
(Druck, Temperatur, Dicht, Gasgeschwindigkeit sowie ggf.
Stoffkonzentrationen) als Funktion des Ortes und der Zeit berechnet.
Dazu wird das Volumen der zu behandelnden Gebäude- und
Umgebungsbereiche durch ein Netz rechtwinkliger Gitterzellen variabler
Größe - angepasst an die Gebäudestruktur, die Ventilationsverhältnisse
und das Brandszenarium - überdeckt.
Im Ergebnis dieser Brandsimulation ist die
Ermittlung der oben genannten und weiterer die Brandentwicklung
charakterisierenden Größen als Lösungen der dreidimensionalen,
hydrodynamischen Erhaltungsgleichungen für Masse, Impuls und Energie
möglich.
Man erhält mit diesem Ansatz orts- und
zeitabhängige Ergebnisse, sogenannte Felder, welche das Brandszenarium
in seiner dynamischen Entwicklung umfassend beschreiben. Dabei wird das
jeweils vorhandene Lüftungssystem in die Beschreibung mit einbezogen,
unter Berücksichtigung von sowohl natürlicher als auch erzwungener
Ventilation.
Als die bereits erwähnen charakteristischen Größen
können die lokalen Basisgrößen wie Temperatur, Druck, Dichte und
Strömungsgeschwindigkeit sowie ggf. weitere lokale Größen wie
Schadstoffkonzentrationen oder optische Rauchdichte ermittelt werden.