Risikoanalysen zum Transport von Gefahrgut und vergelichbaren Gütern durch Straßenverkehrstunnel
Das Ziel dieser quantitativen Risikoanalyse
besteht in der Analyse und dem direkten Vergleich Tunnelroute mit
alternativ zu Verfügung stehenden Umfahrungsrouten.
Die Beurteilung erfolgt entsprechend der Punkte
0.5 und 9 der RABT 2006. Grundlage des Verfahrens ist das im Punkt 9
der RABT benannte Verfahren ..."für eine Entscheidung über mögliche
Einschränkungen von Gefahrguttransporten oder Transporten mit
vergleichbaren Beladungen in Straßentunneln"..., entwickelt als
gemeinsames Projekt ERS2 der OECD und der PIARC. Ergebnis diese
Projektes ist ein Quantitatives-Risiko-Analyse-Modell (QRAM), welches hier zur Anwendung gebracht wird.
Das QRAM liefert als Ergebnis, dargestellt duch
das gesellschftliche Risiko - ausgedrückt in F/N Kurven - der
zuständigen Verwaltungsbehörde eine rechnerische Entscheidungsgrundlage
über die Zulässigkeit bzw. die Notwendigkeit von Einschränkungen des
Transportes von Gefahrstoffen durch den zu
bewertenden Straßenverkehrstunnel im direkten Vergleich zu den
Alternativrouten. Politische bzw. quantitativ nicht fassbare Einflüsse
und Randbedingungen können dabei keinen Eingang im QRAM finden. Diese
müssen jedoch in jedem Fall bei der Entscheidung der Verwaltungsbehörde
durch diese berücksichtigt werden.